Worum geht es?

Im Rahmen der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) soll im Laufe des Jahres 2021 ein bundesweit und trägerübergreifend nutzbares Themenportal für Sozialleistungen („Sozialplattform“) online gehen, welches auch erste Funktionalitäten für die digitale Suchtberatung enthalten wird.

Mit der Umsetzung beauftragt, ist das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Nordrhein-Westfalen (MAGS NRW). Unterstützt wird das MAGS NRW durch das vom Bundesministerium für Gesundheit geförderte DigiSucht Projekt.

Auf dieser Webseite des DigiSucht Projektes finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen und weitere Informationen zum Vorhaben.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

1. Was ist das Onlinezugangsgesetz (OZG)?

Bis Ende 2022 sollen Bürgerinnen und Bürger in Deutschland alle wesentlichen Behördengänge und kommunale Angebote auch online erledigen können. So will es das 2017 in Kraft getretene Onlinezugangsgesetz (OZG). Der Bund koordiniert diesen Kraftakt und unterstützt die Länder und Kommunen in vielfältiger Form. Nach dem Motto „Einer für Alle“ digitalisiert ein Land ein bestimmtes Themenfeld oder bestimmte Leistungen und stellt diese später allen anderen Ländern und Kommunen zur Nachnutzung zur Verfügung. Das erlaubt paralleles Arbeiten und spart Zeit und Kosten. Ein Grundsatz eint alle Vorhaben: Das digitale Angebot der Verwaltung soll bürgernah und nutzerfreundlich sein.

2. Warum ist die Suchtberatung eine Leistung im OZG?

Bei drohender und bestehender Suchtproblematik bieten die Kommunen jungen Menschen und Erwachsenen Suchtberatung an. Dies entspricht dem Prinzip der Daseinsfürsorge. Der Gesetzgeber hat sich mit dem Onlinezugangsgesetz verpflichtet, den Onlinezugang für alle Verwaltungsleistungen zu schaffen, auch für solche, die unter die Daseinsfürsorge fallen.

Die Kommunen beauftragen in der Praxis oft dritte Leistungserbringer mit der Vorhaltung von Suchtpräventions- und -hilfeangeboten. Circa 90 % der Suchtberatungsstellen liegen in der Trägerschaft der Freien Wohlfahrtspflege oder anderer gemeinnütziger Träger. Für die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes übersetzt sich dies in eine zweifache Einbindung – einerseits der Kommunen, andererseits der Beratungsstellen.

3. Wer ist für die Entwicklung und technische Umsetzung der digitalen Suchtberatung im Rahmen des OZG zuständig?

Die Umsetzung des Onlinezugangsgesetz wird übergreifend durch das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat (BMI) in Kooperation mit den Ländern koordiniert. In insgesamt 14 Themenfeldern sammeln sich ca. 575 Verwaltungsleistungen, die online verfügbar gemacht werden sollen. Federführend im Themenfeld Arbeit und Ruhestand, welches neben der Suchtberatung auch Leistungen, wie das Arbeitslosengeld II, Bildung und Teilhabe, die Schuldnerberatung, das Wohngeld und viele andere umfasst, sind das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) sowie – für föderale Leistungen – das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS NRW). Als Federführer des Themenfelds steuern sie u. a. die fachliche sowie technische Umsetzung des Onlinezugangs der Suchtberatung.
Begleitet wird das Vorhaben zudem durch weitere interne und externe Dienstleister, u. a. d-NRW AöR oder Deloitte. Welche Dienstleister für die technische Umsetzung der Onlineberatung sowie die Bereitstellung der hierfür benötigten Server beauftragt wird, ist zum aktuellen Zeitpunkt nicht abschließend definiert und wird im weiteren Projektverlauf final entschieden.

4. Wer finanziert die digitale Suchtberatung im Rahmen des OZG?

Die Kosten für die Entwicklung, Inbetriebnahme und das erste Jahr des Betriebes der technischen Lösung werden durch Mittel aus dem Konjunkturpaket finanziert. Diese Mittel stehen für eine Lösung nach dem Einer-für-Alle (EfA)-Prinzip zur Verfügung. Darüber hinaus wird die zukünftige Finanzierung des Betriebs und der Weiterentwicklung mit den beteiligten Ländern abgestimmt.
Eventuell entstehende Mehraufwände bzw. finanzielle Mehrbedarfe, z.B. durch Schulungsbedarfe, sind nicht durch das Konjunkturpaket abgedeckt. Da das digitale Angebot das bereits bestehende Angebot der vor Ort Beratung lediglich ergänzen soll, gelten hierfür grundsätzlich die gleichen Vergütungsmodelle. Die möglichen Herausforderungen der Finanzierung einer digitalen Suchberatung sind den Projektverantwortlichen jedoch bewusst und wurden bereits in der Vergangenheit an entsprechender Stelle adressiert. Dies wird auch weiterhin geschehen, bspw. in zentralen Steuerungsgremien des Projekts auf Länderebene.

5. Wann ist die digitale Suchtberatung verfügbar?

Die Suchtberatung soll im Kontext mit anderen Sozialleistungen auf einer zentralen Plattform angeboten werden. Dort sollen Bürgerinnen und Bürger Zugang zu Informationen erhalten, Ansprechpartner finden, Kontakt aufnehmen und bei Bedarf Anträge stellen können. Die so genannte Sozialplattform soll Ratsuchenden helfen, Unterstützung zu finden – online oder vor Ort.
Das Projekt befand sich bis April 2021 in einer technischen Vorstudie. Im Mai 2021 wurde mit den Vorbereitungen zur Umsetzung des Projektes begonnen. Im Sinne einer iterativen Umsetzung soll die Suchtberatung mit ersten Funktionen bis Ende des ersten Quartals 2022 für einzelne Pilotkommunen und Pilotberatungsstellen online verfügbar sein. Es folgt eine graduelle Implementierung weiterer Funktionen sowie schlussendlich die deutschlandweite Nachnutzung der Leistung.

6. Wer ist bei der digitalen Suchtberatung für die Beratung der Klient*innen zuständig?

Die digitale Beratung der Klientinnen und Klienten erfolgt durch Suchtberaterinnen und -berater der kommunalen bzw. der kommunal beauftragten Suchtberatungsstellen. Vor der Nutzung der digitalen Suchtberatung ist für Fachkräfte eine fachliche und technische Einführung vorgesehen.

Für die Zuordnung der Klientinnen und Klienten zu den kommunalen Beratungsstellen sollen Faktoren wie die Postleitzahl, das Thema der Anfrage, das Alter oder auch das Geschlecht der Anfragenden berücksichtigt werden. Diese Angaben werden voraussichtlich im Rahmen der initialen Registrierung der Ratsuchenden auf der Plattform abgefragt. Über den Aufbau eines entsprechenden Verzeichnisses der Suchtberatungsstellen wird mit der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) sowie der Deutschen Beobachtungstelle für Drogen und Drogensucht (DBDD) beraten.

Die Beratung erfolgt seitens der Beratungsstellen über den Webbrowser eines internetfähigen Endgeräts (bspw. PC, Laptop, Mac). Eine spezielle IT-Ausstattung wird nicht benötigt.

7. Was bedeutet eine neue Plattform der digitalen Suchtberatung für existierende Angebote?

Die persönliche Beratung vor Ort ist und bleibt der fachliche Standard der kommunalen Suchtberatung. Das im Rahmen des OZG avisierte digitale Angebot soll die Suchtberatung vor Ort lediglich ergänzen. Dafür soll mittelfristig jede interessierte Suchtberatungsstelle die Möglichkeit erhalten, die Plattform zu nutzen.

Bereits erfolgreich implementierte digitale Angebote der Suchtberatung können von den Suchtberatungsstellen bzw. den Suchthilfeträgern selbstverständlich auch weiterhin vorgehalten werden. Im Rahmen der Entwicklung der OZG-Plattform wird die Einbindung existierender digitaler Angebote geprüft. Ob diese Einbindung über technische Schnittstellen realisiert werden kann oder anderweitig erfolgt, kann aktuell noch nicht abgesehen werden. Auch die Integration von Schnittstellen zu vorhandener Dokumentationssoftware zur Dokumentation der digital durchgeführten Suchtberatung soll im Zuge der Entwicklung geprüft werden.

8. Welche Funktionen wird die digitale Suchtberatung umfassen?

Angestrebt ist eine Implementation der im DigiSucht Konzept beschriebenen Funktionalitäten. Dazu gehören insbesondere:

  • Die Bereitstellung sicherer digitaler Kommunikationswege (Chat, Videoberatung)

  • Die optionale Vergabe von Terminen vor Ort oder für eine telefonische Beratung


Es wird angestrebt den Leistungsumfang der Plattform, ausgehend von diesen zentralen Leistungen, kontinuierlich zu erweitern.

9. Wie können Suchtberatungsstellen die Plattform nutzen?

Sobald die Fertigstellung der Onlineplattform und die Nachnutzung für alle Beratungsstellen absehbar ist, sollen kommunale Beratungsstellen bezüglich des Einstiegs informiert werden. Vor dem Einstieg in die Nutzung der digitalen Plattform sind Schulungen der beteiligten Beraterinnen und Berater, sowohl hinsichtlich technischer als auch fachlicher Aspekte, im Rahmen des DigiSucht Projektes vorgesehen.

Seitens der Beratungsstellen wird für die Nutzung der Plattform keine spezielle Hard- oder Software benötigt. Voraussichtlich genügt ein zeitgemäßes Endgerät (PC, Laptop, Mac) mit Internetanbindung, ein aktueller Internetbrowser sowie ggf. Headset und Webcam für die Videoberatung. Genaue technische Anforderungen an die Beratungsstellen werden im Zuge der Entwicklung formuliert.

10. Wie wird die Expertise der Suchthilfe in das Vorhaben eingebunden?

Um die Expertise der Suchtilfe in den Entwicklungsprozess mit einzubinden, wurde vom Bundesgesundheitsministerium (BMG) das DigiSucht Projekt verlängert und eine Kooperation mit dem MAGS NRW vereinbart. Das im Jahr 2020 erarbeitete DigiSucht Konzept soll dabei als eine Grundlage für die Entwicklung genutzt werden. An der Erstellung des DigiSucht Konzepts waren die Landesstellen für Suchtfragen, zuständige Landesministerien, Suchthilfeträger sowie Beraterinnen und Berater aus Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Niedersachen und Hessen beteiligt.

Im Zuge des OZG-Vorhabens wurden überdies weitere Landes- bzw. Fachstellenstellen, Landesministerien sowie die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) in die entsprechende Arbeitsgruppe des Projektes (AG DigiSucht) eingebunden. Über die AG DigiSucht werden die Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesstellen (BAGLS) sowie die AG Suchthilfe der Arbeitsgemeinschaft der obersten Landesgesundheitsbehörden über Projektfortschritte informiert.

Darüber hinaus sind Pilotberatungsstellen an der Entwicklung der technischen Lösung als Fachexpertinnen und -experten beteiligt und binden bei Bedarf auch Klientinnen und Klienten in die Erprobung von Prototypen ein. Im Rahmen des DigiSucht Projektes werden sie überdies in die Bearbeitung fachlicher und organisatorischer Fragestellungen eingebunden. Pilotberatungsstellen wurden kurzfristig über das DigiSucht Projekt sowie über die DHS rekrutiert. Insgesamt sind 13 Pilotberatungsstellen aus 10 Bundesländern beteiligt.

Um landesspezifische Expertise einzubinden und Anlaufstellen in den einzelnen Ländern zu schaffen, wurden die zuständigen Landesministerien gebeten, in jedem Bundesland eine Koordinierungsstelle zu benennen. Die Koordinierungsstellen sollen die Entwicklung und Umsetzung der digitalen Suchtberatung auf Landesebene unterstützten. Aktuell sind in folgenden Bundesländern Koordinierungsstellen offiziell benannt:

  • Baden-Württemberg (Landesstelle für Suchtfragen der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg e.V.)

  • Bayern (Bayerisches Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung (ZPG) sowie Koordinierungsstelle der bayerischen Suchthilfe (KBS))

  • Berlin (Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung)

  • Bremen (Die Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz, Abteilung Gesundheit – Referat 46 Psychiatrie und Sucht / OKZ 46-3)

  • Hamburg (Freie und Hansestadt Hamburg Sozialbehörde – Amt für Gesundheit)

  • Hessen (Hessische Landesstelle für Suchtfragen)

  • Niedersachsen (Niedersächsische Landesstelle für Suchtfragen)

  • Nordrhein-Westfalen (Suchtkooperation NRW)

  • Rheinland-Pfalz (Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung Rheinland-Pfalz sowie Landesstelle für Suchtfragen Rheinland-Pfalz)

  • Sachsen (Sächsische Landesstelle gegen die Suchtgefahren e.V.)

  • Sachsen-Anhalt (Landesstelle für Suchtfragen im Land Sachsen-Anhalt)

  • Thüringen (Thüringer Landesstelle für Suchtfragen e. V.)

11. Was ist das DigiSucht Projekt?

Das DigiSucht Projekt (Digitale Suchtberatung) ist im Sommer 2020 aus der Initiative mehrerer Landesstellen entstanden, die den Aufbau einer träger- und länderübergreifenden Plattform für die digitale Suchtberatung fördern wollten. Das DigiSucht Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG). Zuwendungsempfängerin und für die Projektsteuerung verantwortlich ist die delphi Gesellschaft für Forschung, Beratung und Projektentwicklung mbH.

In einer ersten Phase wurde gemeinsam mit Stakeholdern aus der Suchthilfe die Konzeption einer trägerübergreifenden digitalen Beratungsplattform für die kommunale Suchtberatung erarbeitet (DigiSucht Konzept). Kurz vor Fertigstellung der Konzeption wurde bekannt, dass im Rahmen des Onlinezugangsgesetzes (OZG) die Suchtberatung digitalisiert werden soll. Im Zuge des OZG-Vorhabens soll das DigiSucht Projekt die Entwicklung und Implementierung der digitalen Suchtberatung fachlich begleiten, die Einbindung der Suchthilfe sicherstellen und Elemente der im DigiSucht Konzept beschriebenen digitalen Suchtberatung weiter ausarbeiten.

Als zentrales Organ des Projektes dient die AG DigiSucht, in der sich Vertreterinnen und Vertreter der im Projekt eingebundenen Landes- und Fachstellen, Landesministerien und Verbände im Plenum austauschen.

12. In welchem Zusammenhang stehen das OZG-Vorhaben und das DigiSucht Projekt?

Verantwortlich für die Umsetzung der digitalen Suchtberatung im Zuge des Onlinezugangsgesetzes ist das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS NRW).

Zwischen MAGS NRW und Bundesministerium für Gesundheit (BMG) wurde vereinbart, dass die im Rahmen des DigiSucht Projektes erarbeitete Konzeption als Grundlage für die Entwicklung des Online-Zugangs zur Suchtberatung genutzt wird. Überdies soll bei der Entwicklung und Implementierung die fachliche Einbindung der Suchthilfe sichergestellt werden. Über die Kooperation von MAGS NRW und dem DigiSucht Projekt soll dies gewährleistet werden.

13. Wo erhalte ich weitere Informationen?

Die avisierte Ausgestaltung einer trägerübergreifenden digitalen Beratungsplattform für die kommunale Suchtberatung ist im DigiSucht Konzept ausführlich beschrieben. Zentrale Bestandteile des DigiSucht Konzeptes sind in einem Foliensatz zusammengefasst: DigiSucht_PPT

Weitergehende Informationen zum Onlinezugangsgesetz erhalten Sie unter https://www.onlinezugangsgesetz.de

Den Gesetzestext des Onlinezugangsgesetzes finden Sie hier.

Falls Sie weitere Fragen haben, die bisher nicht beantwortet werden, schicken Sie uns gerne eine E-Mail an digisucht@delphi.de

Fragen zur Sozialplattform richten Sie bitte an ozg-sozialplattform@mags.nrw.de

Hinweis zu den FAQs

Stand: 30.06.2021

Alle Informationen geben den Kenntnisstand zum angegebenen Datum wieder. Im Zuge des Projektverlaufs können sich Änderungen ergeben.

Haben Sie weitere Fragen, die bisher nicht in den FAQs beantwortet werden?

Video: Informationen zur digitalen Suchtberatung

Anfang Mai 2021 haben wir im Rahmen einer öffentlichen, digitalen Veranstaltung über das OZG-Vorhaben zur Sozialplattform, die digitale Suchtberatung und die Arbeit des DigiSucht Projektes informiert. Die Aufzeichnung der Veranstaltung sowie die Folien der Vorträge stehen hier zur Verfügung.

Onlinezugangsgesetz

Informationen und Hintergründe zum Onlinezugangsgesetz (OZG) finden Sie auf den Webseiten des Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI).

DigiSucht Konzept

Die im Rahmen des DigiSucht Projektes erarbeitete „Konzeption einer trägerübergreifenden digitalen Beratungsplattform für die kommunale Suchtberatung“ können Sie hier herunterladen.

Bleiben Sie auf dem neuesten Stand.

Kontakt

AG DigiSucht c/o
delphi Gesellschaft für Forschung, Beratung
und Projektentwicklung mbH

Adresse

delphi GmbH
Kaiserdamm 8
14057 Berlin

Telefon

030 / 3940 9782

Die Erstellung dieser Webseite wurde im Rahmen des DigiSucht Projektes gefördert vom Bundesminsterium für Gesundheit (BMG). Informationen zum OZG-Vorhaben wurden vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Nordrhein-Westfalen (MAGS NRW) zugearbeitet.